P. Toon: Immer wieder du

Wie man auf einen Heiratsantrag reagieren soll? Bestenfalls wohl mit einem Ja. Lilys Gedanken jedoch sind erst einmal woanders: und zwar in ihrer Vergangenheit, bei einem Ereignis, das bereits zehn Jahre her ist.

Toon

Die Story

Die ist eigentlich schnell erzählt: Mädchen trifft Junge, jedoch gibt es zu viele Umstände, die ein Happy End ausschließen, nicht zuletzt der etwas größere Altersunterschied.  Jahre später kann Lily Ben immer noch nicht vergessen. Mittlerweile ist sie jedoch mit Richard verlobt. Doch wie es der Zufall so will, trifft sie wieder auf Ben. Und schon beginnt das Gefühlschaos.

Die Autorin

Paige Toons erster Roman war „Lucy in the Sky“, dann folgten „Du bist mein Stern“, „Einmal rund ums Glück“. Mittlerweile hat sie einige mehr veröffentlicht, darunter auch „Ohne dich fehlt mir was“ und „Sommer für immer“. Das Besondere an ihren Büchern: Die Protagonisten sind miteinander verknüpft und so stößt man auf den ein oder anderen Namen – wenn auch nur in einer Nebenrolle – immer wieder. Von manchen Büchern gibt es auch Fortsetzungen, wie beispielsweise von „Du bist mein Stern“.

Wenn Toon über England, Australien und Amerika schreibt, weiß sie, wovon sie redet. Schließlich lebte sie als Kind dort. Und genau an diesen Orten spielen auch ihre Romane, die – wie sollte es in dieser Sparte anders sein – nicht allzu anspruchsvoll geschrieben sind. Es ist Unterhaltungsliteratur mit einer guten Portion Herzschmerz und Romantik. Nichtsdestotrotz unterhaltend und als leichte Lektüre zwischendurch gut geeignet.

Platter Plot?

Die australische Kulisse lässt einen regelrecht ins Träumen kommen. Das Buch ist flüssig lesbar. Doch mittendrin zieht Toon die Geschichte etwas unnötig in die Länge. Das eigentlich Romantische bleibt auf der Strecke und man hofft, dass es endlich besser wird. Ben soll endlich wieder erscheinen – und das nicht nur in Gedanken von Lily. Ein Aufeinandertreffen ist unausweichlich, was dann auch passiert. Es entsteht ein Hin und Her, wie das wohl immer so ist. Das Gefühlschaos schlägt zu, die Unentschlossenheit und der innere Kampf der Hauptprotagonistin werden verdeutlicht. Und dann – endlich – wird es wieder besser – sowohl für den Leser als auch für Lily. Mit dem Ende ist man zufrieden, auch wenn natürlich schon klar ist, wie die Geschichte aufhören wird. Dennoch ein schönes Buch für gemütliche Lesestunden oder als Urlaubslektüre.

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