Das Reisen & die Literatur

Heute einmal etwas Persönliches, über das Reisen und die Literatur, das Schwelgen zwischen Zusammenhängen und der Frage: Wohin mit diesem Blog?

Mein letzter Beitrag ließ ja eine Zeit auf sich warten. Bisher habe ich etwa zwei Posts pro Woche gemacht, in letzter Zeit war es dann doch nur einer pro Woche – und das hat auch seine Gründe. Als Studentin hat man nämlich manchmal nicht allzu viel Zeit wie ein beliebtes Vorurteil behauptet und außerdem auch nicht die Lust, sich nach einem achtstündigen Vor-dem-PC-sitz-Tag nochmal Gedanken um den nächsten Eintrag zu machen. Da es in Zukunft wohl eher mehr als weniger Stress bei mir geben wird, wird es sich wohl auf einen Post pro Woche einpendeln. Aber einer ist besser als keiner, wie ich finde:)

Fuerte23

Außerdem bin ich noch nicht sicher, wohin es mit diesem Blog gehen soll. Anders als andere meiner Kollegen/-innen hatte ich nicht DAS Konzept, das ich von Anfang an verfolgte. Ich wollte schreiben und schöne Bilder einem größeren Publikum zeigen, meine Reiseleidenschaft weitergeben und unterhalten. Ob mir das bisher gelungen ist, sei mal dahingestellt. Vielleicht ist es ein Bloggerschicksal, sich die Frage zu stellen, wieso Menschen wie ihr ausgerechnet meinen Blog lesen solltet. Schließlich gibt es eigentlich schon genug von der Sorte, bessere, mit schöneren Bildern und ausgefeilteren Informationen.

Vielleicht habe ich auch schon unbewusst ein Konzept entwickelt: die Kombination aus Reisen und Literatur. Sicher, bisher sieht es in meiner Literatursparte noch ein wenig mau aus, aber da ist sie. Kritiken werden nicht in einer Viertelstunde runtergeschrieben und auch nicht über ein Buch, von dem man bisher nur ein paar Seiten gelesen hat. Dennoch besteht zwischen den beiden Themen eine gewisse Verbindung, sei es die Urlaubslektüre – wie leichte Romane – oder aber die Berichte über ein bestimmtes Reiseziel. Literatur gehört zum Reisen. Mit ihr können wir uns an Orte versetzen, die wir nie bereisen werden, uns das Paris-Flair nach Hause holen oder das Abenteuer eines Anderen auf einer einsamen Insel miterleben. Und das geschieht alles automatisch, wenn wir Glück haben. Wir können gar nicht mehr aufhören, andere (fiktive) Schicksale mitzuerleben, zu leiden und zu lieben. Und am Ende, wenn alles gut geht, dann ergeht es uns wie nach einer Reise: Wir sind glücklich über den Ausgang, über die tollen Erlebnisse, und gleichzeitig traurig darüber, dass schon Schluss ist. Sicher sind das nur ein paar Assoziationen, aber der Bezug zwischen Literatur und Reisen ist da – und ich hoffe, den euch in Zukunft noch etwas besser vermitteln zu können.

Wie vielleicht der ein oder andere mitbekommen hat, ist der Blog nun auch seit kurzem  bei Instagram vertreten (ihr findet mich unter: blog_aequilibrist). Auf meine zukünftigen Reisen werdet ihr also mit dabei sein, vorausgesetzt, ich habe eine Internetverbindung. Der nächste Trip steht schon in den nächsten paar Wochen an – ich freue mich jetzt schon darauf und bin gespannt.

 

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