Unterwegs im Norden

Ein Trip nach Rügen? – Wieso nicht, wenn man nicht alleine, sondern zu acht unterwegs ist, ein Ferienhaus gemietet hat und so viel Spaß hat, wie schon lange nicht mehr.

Vor drei Wochen hieß es: Packen wir unsere Koffer und fahren für 6 Tage in den Norden Deutschlands. Insgesamt zu acht ging es also auf große Fahrt, gut gelaunt und optimistisch. Und diese knappe Woche enttäuschte keinen. Kurz: Es war großartig!

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Schon bevor der Bäcker seine Pforten öffnete, kamen wir in Stralsund an: müde, aber dennoch glücklich. Nach einem kleinen Spaziergang durch Stralsund, gab es erst einmal nur eine Haltestelle: eine Bäckerei – endlich geöffnet -, in der wir frühstückten. Danach statteten wir – wieder nach einem kleinen Rundlauf – dem Meeresmuseum einen Besuch ab. Selbst mir als Museumsmuffel hat es gefallen. Das Ozeaneum, das wir vier Tage später noch besuchten, ist ebenfalls empfehlenswert und auch für Kinder geeignet. Wer sich für eines der beiden Museen entscheidet, der sollte das Ozeanium wählen. Ein Kombiticket für beide Museen ist jedoch erhältlich.

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Danach ging es zu unserer Unterkunft in Glowe: Ein Ferienhaus mit allem Drum und Dran (sogar mit Sauna) wartete auf uns. Der Strand von Glowe allerdings war nicht sonderlich berauschend. Leider war das Wasser so flach, dass man nach gefühlten Kilometergängen immer noch nicht darin versank. Allerdings konnten wir am Hafen in Glowe einen super Sonnenuntergang beobachten. Dazu gab es Fische, die immer wieder an die Oberfläche kamen. Genau an diesen Stellen zog das Wasser dann Kreise. Sah wirklich genial aus und war einer, wenn nicht gar mein Lieblingsmoment.

Wer auf Rügen ist, der muss natürlich auch einen Spaziergang durch den Nationalpark Jasmund machen, das gehört irgendwie dazu.

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Weitere Highlight war eine Fahrt mit dem rasenden Roland. Ja, diese Dampfmaschine ist genau das Gegenteil von dem, was man seinem Namen nach erwartet. Rasend ging es nicht voran, dafür eher gemütlich. So hatte man mehr von der Fahrt, konnte die vorbeiziehende Landshaft betrachten oder sich vom Dampf „einräuchern“ lassen.

Wer noch die Sendung „Hallo Robbie“ kennt, dem ist auch die Seebrücke von Sellin ein Begriff. Tut euch nur den Gefallen und bestellt keinen Cappuccino im Café. Die servieren die kleinsten Cappuccino-Tassen, die ich bisher jemals gesehen habe. Allerdings ist die Brücke mit den danebenstehenden Strandkörben ein schönes Fotomotiv. Oder was meint ihr?

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Eine Radtour zum Kap Arkona kann ich nur empfehlen (Räder könnt ihr euch leihen). Dabei solltet ihr einen Abstecher in das Fischerdorf Vitt machen. Die kleinen Häuser sind wirklich urig. Man fühlt sich fast wie einen anderen Welt. Hat mir wirklich sehr gut dort gefallen. Was sind eure Hotspots für Rügen?

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Ein paar piktorale Eindrücke von unserem Tagesausflug nach Kopenhagen findet ihr hier.

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