Die Veste Coburg

Majestätisch wirkt sie schon von weitem. Über Coburg wacht sie wie die Henne über ihre Küken. Mit ihren starken Mauern strahlt sie Bestand aus, Festigkeit und Stärke. Das ist sie, die Veste Coburg.

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Die wenigsten von euch werden sie wohl tatsächlich kennen, die Veste Coburg. Wir befinden uns in Bayern, besser gesagt in Oberfranken, schon fast an der Grenze zu Thüringen. In der Stadt, in der jährlich das große Samba-Festival stattfindet. Etwas höher gelegen befindet sich die Burg, genannt Veste Coburg.

Wer einigermaßen gut zu Fuß ist, kann die Veste ohne Probleme erklimmen. Los geht es beim Coburger Landestheater, quer durch den Schloßgarten, hoch zur Burg. Im Schloßgarten lässt es sich verweilen, Kinderspielplätze erfreuen die kleinen Besucher und laden zu einer Pause ein. Vorbei am Naturkundemuseum linker Hand geht es stetig bergauf. Der Weg schlängelt sich etwas – solange man auf der geteerten Straße bleibt – bis man schließlich die Türme der Burg erblickt.

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Teile der Burg können in das 13. Jahrhundert datiert werden. Martin Luther hielt sich 1530 dort auf. Heute ist sie für jeden zugänglich. Von ihren Mauern hat man einen guten Blick über das gesamte Umland. Nicht nur ein kleines Café befindet sich am Burgeingang, auch ein Museum ist untergebracht. Bestauenen lassen sich dort Gemälde über Rüstungen bis hin zu Jagdwaffen und venezianischen Gläsern. Die Eintrittspreise beginnen bei einem Euro.

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Nach einem Besuch der Veste sollte man sich auch die Stadt ansehen. Schloss Ehrenburg, gleich gegenüber des Landestheaters gelegen, lädt zu einem Besuch ein (Führungen möglich). Der Schlossplatz und die Ehrenburg waren unter anderem eine Kulisse für den Film „Rubinrot“, einer Literaturverfilmung (Bücher-Trilogie von Kerstin Gier). Die Ehrenburg beherbergt unter anderem auch die Landesbibliothek Coburg.

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Sicher, eine Großstadt ist Coburg nicht, dennoch hat die Stadt etwas zu bieten. Ob Samba-Festival im Juli, ein Open Air oder doch lieber Kultur in Form von Museen – jeder wird fündig werden. Wie der perfekte Tag in Coburg aussieht? – Ein gutes Frühstück (Buffet) mit einem großen Milchkaffee im Stadtcafé, danach eine kleine Shoppingtour in der Innenstadt. Zum Mittagessen ins kleine chinesische Restaurant, schräg gegenüber des Kaufhofes. Am Nachmittag ein Spaziergang zur Veste, auf dem Rückweg ein Verweilen im Schloßgarten. Abends entweder Theater oder eine Vorstellung im Kino um die Ecke. Klingt das nicht gut?

Ward ihr schon einmal in dieser Stadt? Wie hat sie euch gefallen?

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2 Gedanken zu “Die Veste Coburg

  1. Beckus

    Und die Coburger Bratwürste nicht vergessen! AFAIK das einzige Bratwurstrezept, bei dem rohes Ei als Bindemittel erlaubt ist. Und am Besten über Kiefernzapfen braten 😉

    Im Dachboden der Veste sind angeblich auch noch etliche alte Möbel und so gelagert, weiß aber nicht, wann die wie mal rausgeräumt werden.

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