New in: Bücher

So sah es aus: ein schwerer Rucksack, unverhoffte Exemplare und die große Freude am Ende. Um was es sich handelt? Die (schwere) Liebe zur Literatur.

Eigentlich kam alles recht unverhofft: Vor kurzem warem wir shoppen und besuchten – wie immer – eines der bekannten großen Buchläden. Dass es dort, wenn man Glück hat, ab und an Mängelexemplare zu günstigem Preis zu kaufen gibt, weiß jeder Buchliebhaber. Und genauso war es auch dieses Mal.

Wir stöberten also im ersten Buchladen und fanden hier schon ein paar wenige Exemplare. Später – besagter Laden hat zwei Filialen – haben wir bei der zweiten Station noch einmal Bücher entdeckt – um ganz genau zu sein insgesamt 4 Stück. Die nette Dame an der Kasse meinte dann, würden wir noch weitere 6 Bücher finden, würden wir für alle 10 Euro bezahlen. Wer sagt da als Buchliebhaber schon nein?

Der Vorteil am zweiten Geschäft war definitiv die Lagerung der Bücher: Man konnte sie einzeln durchsehen, während die ersten auf riesigen Stapeln aufgetürmt waren – ein Nachteil, denn wer schichtet schon die ganzen Bücher um?

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Einige kleine Schätze haben wir entdeckt, darunter „Diesmal für immer“ von Paige Toon (das ich mir sowieso irgendwann gekauft hätte) und „Das Rosie Projekt“. Und dann gab es auch noch Bücher von Janet Evanovich. Welche es in meinen Rucksack geschafft haben, verrate ich euch nun:

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Beginnen wir mit bereits Erwähntem: Drei Bücher von Janet Evanovich waren unter der Auslese, um genauer zu sein „Kuss Hawaii“, „Böse Buben küsst man nicht“ und „Kleine Sünden erhalten die Liebe“. Viel muss ich wohl nicht dazu sagen. Leichte, lockere und anspruchslose Literatur – praktisch für den Sommer oder zwischendurch.

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Dann haben es noch vier „Kitschromane“ in meinen Rucksack geschafft: „Das Rosie Projekt“ von Graeme Simsion, „Diesmal für immer“ von Paige Toon, „Cottage gesucht, Held gefunden“, von S. E. Phillips und „Ich klick dich weg“ von Lucy Bykes und Jo Plazza.

Don Tillman, pedantisch organisiert, ist der Held in der Geschichte. Er ist auf der Suche nach der Einzigen, kurz: DER Frau. Und dazu setzt er einen eigens für das Gesuch entwickelten Fragebogen ein. Heraus kommt „Das Rosie Projekt“. Ich habe bereits ein paar Seiten verschlungen und muss sagen, es ist wirklich gut verfasst. Die Sprache orientiert sich am Hauptprotagonisten – mal eine andere Art des Schreibens.

Mit „Diesmal für immer“ schafft Toon die Fortsetzung von „Du bist mein Stern. Bei Phillips dreht es sich um eine alte Liebe und in „Ich klick dich weg“ geht es um ein Magazin und dessen Leitung – was einen Wettkampf zwischen Frauen beinhaltet.

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Die beiden oben abgebildeten Bücher habe ich ebenfalls mitgenommen. Bei „Tage wie Salz und Zucker“ geht es um zwei ganz unterschiedliche Frauen – eine davon ist blind -, die Freundinnen werden und sich gegen Ungerechtigkeit einsetzen.

Hosseinis Thema hingegen sind zwei Geschwister, die mit ihrem Vater von einem afghanischen Dorf nach Kabul wandern – in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch dann kommt es anders, als sie denken.

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Bei „Der verlorene Brief. Gilwenzeit“ handelt es sich um einen Fantasy-Roman. Gilwen sind Kristallkugeln, die eine starke Macht besitzen. Und wie ich gerade festgestellt habe, handelt es sich dabei um eine Reihe, bei der besagter Titel natürlich nicht der erste Band ist. Aber vielleicht ist er in sich abgeschlossen.

Gillian Flynn ist sehr bekannt, vor allem durch Bücher wie „Gone Girl“. Dieses habe ich vor einiger Zeit angefangen zu lesen und muss sagen, es gefällt mir richtig gut. Es ist anders geschrieben als die Bücher, die ich sonst lese, und spannend, da es immer wieder Wendungen gibt. Nun habe ich also einen weiteren Titel von ihr im Regal, nämlich „Dark Place“. Dabei geht es um eine Frau, die noch einmal ihre Vergangenheit durchsuchen muss, um festzustellen, was damals wirklich mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern passiert ist.

Welche Titel haben es diesen Monat in euren Einkaufskorb geschafft? Oder könnt ihr einen der vorgestellten Bücher empfehlen?

 

 

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11 Gedanken zu “New in: Bücher

  1. Ein toller Beitrag! Besonders die Überschrift passt gut 😉 Ich habe sofort mit dir mitgefühlt und hätte auch nie im Leben widerstehen können! Ich lese gerade „Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro – sehr zu empfehlen!!!

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