Betreff: Verspäteter Arbeitsantritt

Ob Melissa Fuller, Kate MacKenzie oder Jane Harris – die Heldinnen in Meg Cabots Buchreihe über Mitarbeiter des „New York Journals“ sind sympathisch. Und unterhaltend. Und einfach liebenswert. Schon selbst gelesen?

meg-cabot

Meg Cabot ist sicherlich vielen von euch ein Begriff. Mit den „Plötzlich Prinzessin“-Romanen oder der Heather Wells-Reihe ist sie allseits bekannt. Vor einigen Jahren brachte sie eine Buchreihe heraus, die sich um Mitarbeiter des New York Journals dreht – mit folgenden Titeln: „Um die Ecke geküsst“ (2010), „Der will doch nur spielen“ (2011) und „Aber bitte für immer“ (2012).

„Betreff: Verspäteter Arbeitsantritt“ – So beginnt „Um die Ecke geküsst“ und wie sich vielleicht erraten lässt, ist dieses vollständig im E-Mail-Stil verfasst. Hauptfigur ist Melissa Fuller, die nach einem Überfall auf ihre Nachbarin deren Hund versorgen soll – was jedoch aus zeitlichen Gründen nicht geht. So nimmt sie mit dem einzigen Verwandten der Nachbarin Kontakt auf. Der jedoch hat keine Lust auf Hundesitting und schickt einen Freund. Und, was soll ich sagen? Es handelt sich um einen Frauenroman, also ist eine Liebesgeschichte inklusive.

Kate hingegen arbeitet ebenfalls beim New York Journal, jedoch in der Personalabteilung – und dazu für die SBT, auch als schreckliche Büro-Tyrannin bekannt, womit sie ihre Vorgesetzte bezeichnet. Negative Umstände führen dazu, dass sie in „Der will doch nur spielen“ verklagt wird. Und wer wird ihr Verteidiger? Natürlich ein gutaussehender Anwalt.

Als Trauzeugin nach Europa, mit einem Trauzeugen, den man so gar nicht ausstehen kann. Ja, Jane Harris hat es auf den ersten Blick in „Aber bitte für immer“ nicht so gut getroffen, auf den zweiten jedoch umso mehr: „Die Mädels chatten. Und es geht um uns. Mark“ (S. 69). Der Pfeil kommt – und Amor ebenfalls. Diesmal im E-Mail- und Tagebuch-Stil verfasst.

Die Autorin

Wie bereits oben angesprochen ist Meg Cabot vor allem im Bereich der Jugend- und Frauenbücher bekannt, Kinderbücher hat sie ebenfalls verfasst. Ihre Pseudonyme sind Jenny Carroll und Patricia Cabot. Ihre Werke wurden mehrfach nominiert, Auzeichnungen erhielt sie ebenfalls. Die Bücher der US-amerikanischen Autorin sind auf Englisch und Deutsch (und in weiteren Sprachen) verfügbar. Ihr locker-leichter Erzählstil ist schnell zu lesen und gleichzeitig unterhaltend. Hier eine kleine Buchauswahl:

Plötzlich Prinzessin (2001)
Samantha, total verliebt (2004)
Die Tochter von Avalon (2005)Darf`s ein bisschen mehr sein? (2006)
Vorhang auf für Allie (2009)
Perfekte Männer gibt es nicht (2009)

Der Sommer ist vorbei, die Bücher jedoch bleiben

Wer leichte Frauenlektüre liebt, wird auch die Bücher von Cabot nicht aus der Hand legen. Die drei vorgestellten Bücher habe ich mit Freude gelesen, ich wünschte sogar, es gäbe noch eine Fortsetzung. Sicher, überraschend ist der Plot wohl nicht, jedoch gut verfasst und auch optisch – durch den E-Mail-/Tagebuchstil – gelungen. Andere ihrer Bücher lassen sich ebenso unkompliziert lesen, man denke nur an die Heather Wells- oder Plötzlich Prinzessin-Reihe.

Da jedes Buch eine in sich geschlossene Handlung hat, kann man auch nur zu einem der drei vorgestellten greifen. Ausschließlich am Rande wird erwähnt, dass die drei Personen beim New York Journal arbeiten und dadurch in einer Verbindung zueinander stehen. Mein Fazit: Nicht nur für den Strandurlaub eine gute Lektüre! Was meint ihr?

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