Wieso ausgerechnet London?

London hat mich überrollt. Nicht wortwörtlich natürlich, sondern metaphorisch. Die Stadt ist anders als die bereits besuchten und zuerst war sie einfach nur anstrengend. Ziemlich anstrengend sogar. Doch dann…

Kein guter Start

Meine ersten Gefühle über Englands Hauptstadt habe ich euch bereits vor einiger Zeit mitgeteilt, nämlich hier. Um es für alle, die nun dem Link nich folgen wollen, noch einmal kurz zusammenzufassen: Die Fahrt mit der Underground zum Hostel fand ich grässlich. Der Grund hierfür war die stickige Hitze unter der Erde und der Zeitpunkt: Es waren gerade besonders viele Menschen unterwegs, man stand in dem Transportmittel wie eine Sardine in der Dose. Also alles andere als super.

Kaum aus der Underground herausgetreten, war die Straße voll. Überall um uns herum leuchteten Lichter, Autos und rote Busse fuhren über die Straßen, dazu noch jede Menge Menschen. Die einen lässig und unterhaltend, die anderen in schnellen Schritten unterwegs. Doch eines entdeckten wir ziemlich schnell: Freundlichkeit. Ein paar Straßen von unserem Hostel entfernt, wussten wir nicht mehr, wohin – und es wurde uns freundlich weitergeholfen. Unsere Retterin war zwar keine Einheimische, dafür aber umso bemühter, ihr Internet auf dem Samartphone in Gang zu setzen und sich höflich und mit einer lockeren Art nach unserer Reise zu erkundigen. Wirklich angenehm.

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Die Sehenswürdigkeiten Londons – Eine Route zu Fuß

Den nächsten Tag starteten wir erst einmal mit Frühstück: Kaffee und Crossaints aus der dort ansässigen Kette Pret. Danach ging es los. Vorbei an unzähligen Geschäften machten wir uns auf in Richtung Westminster.

In der Oxford Street reihen sich ein Bekleidungsgeschäft an das andere. Teure Marken wechseln mit bezahlbaren Shops. Dass London anders ist, merkt man auch an den Öffnungszeiten, die für mich als Kleinstädter etwas außergewöhnlich waren.

Weiter ging es entlang der Regent Street zum Piccadilly Circus. Liberty London, ein Geschäft mit auffallender Fassade, passierten wir währenddessen.

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Einene Abstecher hier hin, einen Blick dorthin – und schon waren wir bei Charing Cross. Ein Blick auf die National Gallery, kurz bevor uns ein richtiger Regenguss erreichte. Wir flohen in einen nahegelegenen Buchladen, stöberten in Souvenirs und landeten schließlich in der Abteilung, die uns manchmal einfach anzieht: die Reiseführer. Wir schwelgten in Vorfreude, schlugen Ziele vor, mit denen man mehrere Jahre hätte füllen können. Einmal rund um die Welt, das wäre doch etwas.

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Nach einer kleinen Ewigkeit ging es weiter die Whitehall entlang, vorbei an herrschaftlich anmutenden Fassaden. Big Ben und der Palace of Westminster, sowie Westminster Abbey, waren unser Ziel.

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Big Ben & der bekannte Turm

Der Turm mit den Uhren ist einer der weitbekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons. Auch wenn er bei den meisten als „Big Ben“ bekannt ist, heißt er eigentlich „Elizabeth Tower“. „Big Ben“ hingegen bezeichnet die schwerste der insgesamt fünf Glocken. Der Tower misst über 96 Meter und ja, er ist nicht ganz gerade.

Sowohl vom Erdgeschoss des Portcullis House kann man Big Ben gut fotografieren, als auch von der Westminster Bridge oder dem gegenüberliegenden Ufer. Vor allem bei letzterem hat man einen guten Blick auf den Palace of Westminster, der jedoch bei unserem Besuch leider teilweise eingerüstet war.

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Westminster Abbey

Wer Westminster Abbey nicht besichtigen möchte, sollte wenigstens einen Blick auf die Architektur werfen. Das Westportal zeigt verschiedene Figuren – Tugenden und Märtyerer -, die unter Baldachinen nebeneinander formiert sind. Auch die Tympanonfelder des Seiteneingangs, die Rosette und die Spitzbögen sehen einfach großartig aus.

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Im Innneren der Kirche befinden unter anderem Gräber verschiedener Monarchen. Während eines Rundgangs kann man diese betrachten, ebenso wie die Orgel (zumindest von Weitem). Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Fassade viel besser gefallen hat als das Innere der Abtei. Es waren zu viele Menschen unterwegs, die sich durch die einzelnen Gänge schoben. Außerdem konnte ich den Gräbern nichts abgewinnen.

Mit dem London-Pass hat man freien Eintritt, ansonsten zahlt man als Erwachsener etwa 20 Pfund.

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London Eye

Geballte Ladung an Standard-Sehenswürdigkeiten – so könnte man das nennen. Von Westminster Abbey geht es auf die Westminster Bridge. Von hier aus kann man nochmal einen Blick auf den  werfen, und hat zudem eine gute Sicht auf London Eye. Ob sich eine Fahrt mit dem bekannten Riesenrad lohnt, kann ich nicht sagen. Die Aussicht ist aber bestimmt spektakulär.

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Warum ausgerechnet London? Weil es so viel zu bieten hat. Weil man ganz unterschiedliche Menschen sieht. Weil es laut und leise sein kann, städtisch und ein wenig ländlich. Ward ihr schon einmal in London? Welche Sehenswürdigkeit hat euch von den genannten am besten gefallen?

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4 Gedanken zu “Wieso ausgerechnet London?

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