P. Toon: Diesmal für immer

Liebe – ein schönes Gefühl, jedoch oft kompliziert. Wie sollte man Liebe gestehen? Und wie sollte man jemanden sagen, dass er nicht der Vater seines Kindes ist? Ist dann die Partnerschaft gefährdet? – Definitiv. Doch genau das muss Meg tun. Sie muss gestehen. Und das besser früher als später.

Toon

Meg hat ein kleines Problem. Oder besser gesagt, das Problem nicht mehr ganz so klein: Barney, mittlerweile ein Jahr alt, ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten. Nur dumm, dass Christian, Megs Partner, denkt, Barneys Vater zu sein. Doch da irrt er sich.

„Es sind die Schuldgefühle. Sie vergiften mich. Und tief in mir drinnen weiß ich, dass sie der Tod unserer kleinen Familie sein werden.“
(Toon, Paige: Diesmal für immer. Frankfurt 2015, S. 12.)

Erschwerend kommt hinzu, dass Barneys Vater ein berühmter Rockstar und Christians bester Freund ist – und Megs ehemaliger Chef. Während die kleine Familie in Frankreich lebt, spielt sich Johnny Jeffersons Leben in LA und auf Tour ab – und noch dazu mit seiner neuen Freundin.

Abgedroschener, voraussehbarer Plot?

Sicher wird man bei der Inhaltsbeschreibung nicht gleich in Freundenschreie ausbrechen. Voraussehbare Handlung? – Ja, schon. Abgedroschen? – Vielleicht eher mit den Worten „nichts Neues“ zu beschreiben. Ein uneheliches Kind und ein kiffender Star – etwas, das man heutzutage aus der Presse kennt. Dennoch schafft es Toon, die Charaktere dem Leser nahe zu führen, auch wenn man sich in die Lebenssituation dieser nicht wirklich hineinversetzen kann. Meg ist eine normale junge Frau. Lediglich ihr Techtelmechtel mit dem Rockstar wirkt der Realität entzogen. Trotz der absehbaren Handlung liest sich das Buch jedoch flüssig und gut.

Bei „Diesmal für immer“ (2014) handelt es sich um den Folgeband von „Du bist mein Stern“ (2009), in dem es um die Vorgeschichte von Meg und ihre Arbeit beim Rockstar Johnny Jefferson geht. Paige Toon führt das Leben der jungen Frau nun weiter. Ob der Titel das hält, was er verspricht – dazu müsst ihr selbst das Buch lesen.

Mittlerweile gibt es auch weitere Bücher, die das Leben des Rockstars Johnny Jefferson weiter beleuchten: „Johnnys kleines Geheimnis“ (2015) – und die Folgebände über Jessie Jefferson.

Hier findet ihr zudem eine weitere Rezension zu einem von Toons Romanen.

 

 

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