Tipps für Antwerpen

Antwerpen ist hässlich. Zumindest teilweise. Die Stadt bewegt sich an den Grenze zwischen Hässlichkeit und Schönheit, zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Doch was kann man machen, wenn man dort ist?

Wie viele Tage muss man für Antwerpen einplanen? – Meiner Meinung nach reicht ein Tag völlig aus, um alles Wichtige zu sehen. Die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel kann man sich sparen, denn alles ist prima zu Fuß erreichbar. Kommen wir also nun zu ein paar Tipps:

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Der Bahnhof Antwerpen Centraal

Ein Highlight ist sicherlich der schöne Bahnhof Antwerpens, der unter Denkmalschutz steht. Im Inneren befinden sich Säulen, ein breiter Treppenaufgang und eine Kuppel, die das Dach ziert. Überwältigend und majestätisch wirkt diese Architektur, von innen sogar noch atemberaubender als von außen. Definitiv sehenswert.

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Die Einkaufsstraße

Die Einkaufsstraße (Meir) ist im Gegensatz zu manch anderen Teilen der Stadt mit prunkvollen Gebäuden geschmückt. Es finden sich größere und kleiner Geschäfte. Bekannte Modeketten sind auch verteten. Kulinarisch sieht es in der Einkaufsmeile eher schlecht aus. Wer aber Glück hat, wird an einem der vielen Stände des Vogelmarktes fündig. Um diesen zu finden lauft ihr von der Meir Richtung Rubenshaus und daran vorbei. Ein Stück weiter ist linker Hand der Markt (sonntags 8-14 Uhr).

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MAS: Das Museum aan de Stroom

Der bekannte Klotz im Hafen von Antwerpen ist einen Besuch wert, auch für Menschen, die Museen wenig bis nichts abgewinnen können. Denn die Rede ist auch nicht von diversen Ausstellungsstücken, sondern vom Dach des Hauses. Auf dem MAS gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus man einen tollen Ausblick über die Stadt hat. Und für Fotografie-Liebhaber gibt es sogar auf jeder Seite ein Loch in der Plexiglasscheibe, wodurch die Bilder definitiv schöner werden als mit der durchsichtigen Wand vor der Linse.

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Der Zugang zur Plattform erfolgt über Rolltreppen (bis auf die letzten paar Treppen) und ist kostenlos. Zu beachten sind jedoch die Öffnungszeiten. Hier findet ihr genaue Informationen – auch über die Ausstellungen in den einzelnen Museumsebenen.

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Fassaden bestaunen

Die Fassaden sind in Antwerpen vielfältig: Von heruntergekommen bis hin zu schönen Verschnörkelungen, Gebäuden, die aussehen, als wenn niemand mehr darin wohnen würde, und Kirchen, die prächtig daherkommen. Wenn ihr durch Antwerpen spaziert, so lasst euren Blick über diese architektonisch vielfältigen Bauten gleiten und ihr werden hin und wieder ein Meisterwerk entdecken. Auf dem Bild seht ihr einen Teil der Fassaden entlang des Grote Markts.

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Die Liebfrauenkathedrale

Mächtig erhebt sich bereits einige Straßen vorher über den Dächern der Stadt. Majestätisch wirkt sie, und prunkvoll mit ihren Verzierungen und gothischen Elementen. Definitiv sehenswert, selbst nur von außen.

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Nello und Patrasche

Der Platz vor der Liebfrauenkirche (Handschoenmarkt) bietet ein kleines – oder doch etwas größeres – Highlight: Nello und Patrasche, der kleine Waisenjunge mit dem Hund. Dabei handelt es sich um die Figuren einer traurigen Geschichte, die Rubens Tryptichon sehen wollten, das in der Kathedrale platziert war.

 

Den wichtigsten Tipp: Lasst euch treiben! Vergesst den Stadtplan und lauft einfach los. Ich habe dadurch Gassen entdeckt, die kleine, süße Cafés und Läden bereit gehalten haben (vor allem Wijngaardstraat und Hendrik Conscienceplein).

 

 

 

 

 

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Ein Gedanke zu “Tipps für Antwerpen

  1. Pingback: Ein Gang durch Antwerpen – in Bildern – aequilibrist

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